Presse

 

 

27. April 2018

 

 

 

29. März 2018

 

 

 

 

14. April 2015

 

 

 

 

5. Juni 2007

 

Aus Wohlen in Wohlenschwil

Wohlenschwil: Kultur in der Alten Kirche; Saisonauftakt mit der Herb Miller Jazz Band.

Am vergangenen Freitagabend startete die Kulturkommission ihr diesjähriges Programm mit einem leichtfüssig und schwungvoll daherkommenden Jazzkonzert.

Darf man es wagen, die ehrwürdige Alte Kirche in Wohlenschwil einem erstklassigen Spezialitäten-Restaurant gleichzusetzen, ohne sich eines unziemlichen Vergleichs schuldig zu machen? Man darf. Denn was die Kulturkommission bisher in reichem Masse offerierte und, ein Blick ins neue Jahresprogramm bestätigt dies: was sie auch künftighin "auftischen" wird, sind herrliche Köstlichkeiten, auserlesene Leckerbissen und ausgewählte Rosinen aus allen kulturellen Sparten. So wie auch der Auftritt der Herb Miller Jazz Band am letzten Freitag abend, der als absoluten "Renner" bezeichnet werden muss. Von so vollbesetzten Kirchen kann ein Pfarrer heutzutage nur noch träumen ! Für Elisabeth Fischer, Präsidentin der Kulturkommission, war das "Full House" ebenfalls eine höchst erfreuliche Realität. Sie liess dies in ihrer auf das notwendige Minimum zurückgestutzten Begrüssungsrede auch durchblicken, erwähnte, dass sie nun bereit schon zur 28. Kultur-Saison willkommen heissen dürfe und dankte Behörden und Sponsoren für die stetige Unterstützung, ohne die das überall geschätzte Tun der Kulturkommission kaum möglich sein würde.

Viel Schwung seit über drei Jahrzehnten
1974 war das Gründungsjahr der Herb Miller Jazz Band. Aus der Taufe gehoben wurde die von Anfang an mit hervorragenden Musikern bestückte, vielseitig instrumentierte Band in Wohlen. Bis zum heutigen Tag verbreitet sie bei ihren Auftritten beschwingte Spielfreude, unbeschwertes Vergnügen und begeisternde Lebendigkeit. Ihr sorgfältig zusammengestelltes Repertoire ist einerseits angesiedelt beim New Orleans-Stil, geht über Dixieland bis hin zum Swing und erweist auch dem Blues, raffiniert arrangiert, immer wieder die Reverenz. Es war in erster Linie Herb Müller, der Bandleader, der in den vergangenen Jahren immer wieder dafür sorgte, dass er und seine Mitmusikanten den traditionellen Jazz auf hohem Niveau pflegen konnten. Das war u. a. auch möglich durch die zwanzig Jahre dauernde Mitwirkung in der durchs Fernsehen bekannt gewordenen, äusserst spassigen First Harmonie Brass Band. Den "ererbten" Hang zu kleinen humoresken Einlagen verleugnen die Instrumentalisten auch in ihren heutigen Auftritten nicht. Jetzt befindet sich die älteste Wohler Jazzband auf Abschiedstournee. Ende Jahr wird sie einen Schlusspunkt setzen unter eine erfolgreiche Story und unter eine erstaunliche Karriere. Die sieben excellenten Vollblut-Musiker werden sich aber nicht irgendwo zur Ruhe legen, sondern sich ändern oder neuen Formationen anschliessen.

Mitreissend fröhlicher Jazz-Abend
Munter, mit unglaublicher Vitalität, bestechend in ihrem energiegeladenen und lustvollen Spiel liess die Herb Miller Jazz Band mit leidenschaftlichen Rhythmen Jazzgeschichte aus fast 100 Jahren aufleben. Die mitfiebernden Zuhörer(innen) kamen in den Genuss von mit hoher Professionalität vorgetragenen Traditionals. So z. B. "Just a closer Walk with Thee", "Saint Louis Blues" und "Bourbon Street Parade". Jeder einzelne in der ausgezeichnet aufeinander eingespielten Jazzband wusste auch als versierter Solist zu überzeugen. Sie wurden mit anfeuerndem, stürmischem Zwischenapplaus bedacht. Hier noch die Zusammensetzung der Band: Am Piano Herb Müller, die Klarinette, das Saxophon oder die Querflöte bediente Ruedi von Arx, die Trompete blies einfühlsam Markus Hächler, an der Posaune erfreute Peter (Kniri) Knaus, Banjo und Gitarre zupfte Heinz Gysin, mit Bass und Tuba untermauerte Rolf Eichenberger das Ganze. Am Schlagzeug heizte Daniel Hofmann zünftig ein.

Rolf M. Hurter



Zuger Presse

5. April 2006

 

Baar: Beschwingter Morgen an der traditionellen Jazzmatinée in der Rathaus-Schüür.

Am vergangenen Sonntagmorgen spielte die Herb Miller Jazz Band an der alljährlichen Jazzmatinée in der Rathaus-Schüür und begeisterte mit ihrer abwechslungsreichen Musik das zahlreich erschienene Publikum.

Trotz sonnigem Frühlingswetter war die Rathaus-Schüür bis auf den letzten Platz besetzt. Egal ob sitzend oder stehend, die Musik der legendären Herb Miller Jazz Band begeisterte alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Gleich zu Beginn stellte Bandleader Herb Müller (Piano, Gesang), der die Herb Miller Jazzband aus Wohlen seit mehr als 30 Jahren managt, seine Bandmitglieder einzeln vor: Markus Hächler (Trompete, Gesang), Ruedi von Arx (Klarinette, Saxophon, Querflöte), Heinz Gysin (Banjo, Gitarre), Rolf Eichenberger (Bass, Tuba), Daniel Hoffmann (Schlagzeug) und als Gast der in Baar bekannte Rolf Treichler (Posaune) glänzten als eingespieltes und aufeinander abgestimmtes Team auf der Bühne. Der Baarer Gastmusiker fügte sich gut in die seit 1974 bestehende Band ein.

Nicht nur Rolf Treichler, sondern auch Herb Müller hatte eine Art Heimspiel in Baar: Seit ein paar Jahren arbeitet Müller bei der Gemeindeverwaltung Baar als Projektleiter in der Abteilung Planung / Bau. Die siebenköpfige Band fühlte sich sichtlich wohl auf der Bühne und war zwischendurch auch zu kleinen Spässen aufgelegt. Die grosse Freude und Leidenschaft, mit der die Bandmitglieder während rund zwei Stunden miteinander musizierten, war förmlich zu spüren und schwappte von Anfang an auf das Publikum über. Auf und neben der Bühne herrschte eine fröhliche und beschwingte Stimmung. Vom ersten Stück weg ernteten die einzelnen Musiker nach ihren Soloeinlagen Zwischenapplaus, und während der gesamten Matinée wurde der Band mit Applaus für die musikalischen Leckerbissen gedankt.

Ein breites Repertoire
Herb Müller gestaltete das Konzertprogramm mit seiner Band sehr vielfältig. Die Palette reichte von New Orleans Jazz über Dixieland bis hin zu Swing und
Blues. Schnelle und langsame Musikstücke, neu arrangierte Melodien und Evergreens wechselten sich sich gegenseitig ab. Man wagte sich an schwierige
Songs von berühmten Jazzmusikern wie zum Beispiel Duke Ellington oder Louis Armstrong, aber auch weniger berühmte Titel wurden zum Besten gegeben. Das Publikum fühlte sich in die Zeit der traditionellen Jazzmusik der dreissiger Jahre zurückversetzt.

Das begeisterte Publikum dankte den Musikern mit tosendem Applaus für einen wunderschönen Sonntagmorgen voll musikalischer Höhepunkte. GABRIELA BART

 

JAZZ 'N' MORE

Das Schweizer Jazz & Blues Magazin
Ausgabe Jan / Feb 2006

 

Jazz Band Ball in Wohlen: ein voller Erfolg

Dem legendären Jazzer Herb Miller wurde es dank einem grosszügigen Sponsoring der Aargauer Kantonalbank wieder ermöglicht, nach vier Jahren, am 29. Oktober 2005, den "Jazz Band Ball" im Casino in Wohlen durchzuführen. Das Motto lautete "Tanz in allen Räumen". Kurz nach Saalöffnung waren das Casino, das Restaurant, die Bar und die Lounge im angeschlossenen Restaurant Bären nahezu voll in Besitz genommen von einem jazzbegeisterten Publikum. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Im Casinosaal traten die Herb Miller Jazzband und die gemütlichen Engländer von Trevor Richards N.0. All Stars auf. Beide Bands ernteten während und nach jedem Stück einen wohlverdienten, donnernden Applaus. Die Herb Miller Jazz Band feierte im Oktober 2004 ihr 30-jähriges Jubiläum und trat an diesem Abend mit einem breiten Repertoire von New Orleans Jazz über Dixieland bis zu Swing und Blues auf. lhr Können zeigten sie beeindruckend in raffinierten Arrangements und eindrucksvollen Klangwechseln. Im Restaurant Bären traten abwechslungsweise die speziell für diesen Anlass neu formierten Biitschli's Non Stars und die Paramount Union Jazzband auf. Sie zeigten ihr Können mit einem breiten Spektrum vor einem begeisterten Publikum. Um Mitternacht boten alle Bands in einer gemeinsamen Jamsession ein Stelldichein. Die Musiker konnten sich freuen, die Besucher konnten einfach nicht genug kriegen. Das Feuerwerk an Zugaben war ein Hochgenuss. rg.k




7. Dezember 2004


Beinwil am See: Chlausenjazz mit der Herb Miller Jazz Band

Der Blues der ersten Stunde.

Anlässlich des traditionellen Chlausenjazz trat bereits zum dritten Mal die Herb Miller Jazz Band im Beinwiler Löwensaal auf. Mit ihrem Repertoire, welches sich von New Orleans-Jazz, Swing bis Blues erstreckt, verstanden sie das begeisterte Publikum musikalisch bestens zu unterhalten.

Die Herb Miller Jazz Band bestritt zum dritten Mal den Chlausenjazz, dem zur Tradition gewordenen Anlass, im Foyer des Löwensaals. Anlässlich des 30-Jahre Jubiläums der Band folgte nun eine erneute Einladung nach Beinwil am See. Die Herb Miller Jazz Band, bestehend aus sieben spielfreudigen Musikern, die mehrheitlich dem Amateurlager entstammen, trat aber trotz oder gerade deswegen mit unglaublicher Vitalität und lustvollem Spiel in Erscheinung. Einige der Musiker gehörten einst der bekannten "First Harmonic Brass Band" an , welche sich mit unzähligen Auftritten im In- und Ausland einen Namen machen konnte. Nach dem endgültigen Aus dieser Formation im Jahre 1992 gruppierten sich um den heutigen Bandleader Herb Miller, Klavier und Gesang, weitere Musiker, darunter auch der Trompeter Markus Hächler, der in Menziken aufgewachsen ist, und Kniri alias Peter Knaus aus Zetzwil, der im Trio "Pfuri, Gorps und Kniri" dereinst grosse Erfolge verbuchen konnte. Schon in seiner frühen Jugend hat er die Posaune entdeckt, die ihn seit daher begleitet, ihn aber nicht hindert, andere Instrumente auszuprobieren, um diese in der Formation gleich einzusetzen.

Gern gehörtes Repertoire.
Die Herb Miller Jazz Band pflegt ihr Repertoire von New Orleans-Jazz bis hin zu Swing und Blues der 2Oer bis 5Oer Jahre. Titel von zur Legende gewordenen Musikern wie Louis Armstrong, welcher seinerzeit der Jazzmusik auch ausserhalb von New York und Chicago zum Durchbruch verholfen hatte, und Duke Ellington liessen in publikumswirksamen Arrangements, versehen mit repäsentativen solistischen Einlagen der verschiedenen Instrumente, die Herzen der Liebhaber dieser traditionellen Stilrichtung höher schlagen. Neben dem unvergessenen "St. Louis Blues" einer Komposition aus der Geburtsstunde des Blues, Anfang des letzten Jahrhunderts, erklangen Standards wie "Lady be good", welche Geschichte in der Entwicklung der Jazzmusik schrieben. Unverkrampft und mit spürbarer Begeisterung, die sogleich auf das Publikum überschwappte, beglückten die passionierten Musiker dieses mit energiegeladenen Darbietungen und garantierten für einen gelungenen und abwechslungsreichen Konzertabend, beladen mit Melodien aus einer zwar längst vergangenen, aber trotzdem lebendig gebliebenen Zeit. - saba.




3. November 2004


Jazzkönige feierten Geburtstag

Glamouröser Jubiläumsabend der Herb Miller Jazz Band im Casino.

Bis auf den letzten Platz war das Casino besetzt am Jubiläumsabend der Herb Miller Jazz Band. Das 30-jährige Bestehen der Band wurde mit der Taufe der ersten eigenen CD würdig gefelert.

Bereits vor Konzertbeginn herrschte im vollen Casinosaal eine ausgesprochen gute Stimmung. Es war ein einfaches, für die lebenslustigen, ambitionierten Bandmitglleder, das Publikum mit ihrer energiegeladenen, rassigen Musik mitzureissen. Von New Orleans Jazz über Dixieland bis Swing und Blues boten die Aargauer Jazzkönige ein verblüffend vielseitiges Repertoire auf hohem Niveau.

Die Herb Miller Jazz Band mit Herb Müller, Markus Hächler, Ruedi von Arx, Peter "Kniri" Knaus, Heinz Gysin, RoIf Eichenberger und Daniel Hofmann feierten also den dreissigsten Geburtstag gemeinsam mit ihren treuen Fans. Die Resonanz auf das Konzert war riesig, die Karten im Vorverkauf waren bereits nach zwei Tagen verkauft.

Alte Bekannte auf der Bühne.
Mit Dixie und Blues führte die Band in den Abend ein. Durch das abwechslungsreiche Programm führte DRS1-Moderatorin Regi Sager, die dem Publikum die Erfolgsstory der Musiker in Erinnerung rief. Sie verstand es, die letzten dreissig Jahre lebendig werden zu lassen. Dass sie nicht nur moderieren, sondern auch singen kann, stellte die Radiofrau an diesem Abend unter Beweis. Regi Sager ist eine talentierte Jazzsängerin, welche den Auftritt der Herb Miller Jazz Band bereicherte. Bandleader Herb Miller erwähnte, dass er stets auf seine Musiker zählen konnte, die immer wieder motiviert probten und sich für die Band engagierten. Es wurde jedoch bedeutend mehr musiziert als gesprochen an diesem Abend.
Die Band von Herb Miller, die 1974 erstmals vor grossem Publikum auftrat, spielte Altbewährtes aber auch Neues. Und natürlich durfte auch der Entdecker der Herb Miller Jazz Band nicht fehlen. Rolf Wernil engagierte die jungen Musiker 1974 für einen Auftritt am Sportball.

Bewährt seit dreissig Jahren.
Rolf Wernli liess es sich denn auch nicht nehmen, die Originalbesetzung selber anzusagen. Er tat dies in seinem Frack, mit dem er während Jahren die legendäre First Harmonic Brass Band dirigierte. Die Jazzband von Herb Miller entstand aus dieser legendären Formation. Das Publikum freute sich sehr, die alten Bekannten wieder einmal gemeinsam auf der Bühne zu sehen. Nebst dem 30-jährigen Jubiläum gab es für die Herb Miller Jazz Band allerdings noch mehr zu feiern: Einerseits den Geburtstag von Bandgründer und -leader Herb Miller, anderseits die Taufe der ersten CD "Let The Good Times Roll". Als Taufpaten traten die Sängerin Bernita Bush und Rolf Wernli auf.

Die Sängerin liess es sich nicht nehmen, die Band mit Gesang zu begleiten. Ebenfalls zu einem Auftritt kam Herb Millers Sohn Mark. Der talentierte junge Mann singt gegenwärtig bei "My fair Lady" in Bünzen mit. Auf der Casinobühne hingegen gab er Stücke von Elvis Presley zum Besten.

Passend zum Song Bourbon Street Parade zogen die Musiker durch den Casinosaal und gaben in elnem letzten Teil eine Kostprobe ihres Könnens, das beim Publikum seit dreissig Jahren für Begeisterung sorgt. --red


 

14. Januar 2003

Vergnüglicher Dixieland mit peppiger Raffinesse

Olten. Herb Miller & Co. boten bei "Jazz im Aarhof" glänzende Unterhaltung im Oldtime-Stil.

Zum Jahresbeginn dominierte an der sonntäglichen Jazzmatinee im Aarhof für einmal wieder der Oldtime-StiI, der beim Publikum nach vorgängigen modernen Konzerten besonders gefragt war. Die gastierende Herb Miller Jazz Band aus Wohlen begeisterte mit ihrem bestechenden Dixieland von A bis Z. Am Schluss wurde das Septett mit frenetischem, ja einmaligem Applaus überschüttet. Auf mitreissende Art hatten Herb Miller und seine Kollegen die Bühne während zweieinhalb Stunden in Beschlag genommen...

... sind die Musiker aus dem nachbarlichen Aargau zu alljährlich herzlich begrüssten Stammgästen in Olten geworden, sondern vor allem auch wegen ihres unbeschwert-heiteren Auftretens, das Freude, Humor und Lebenslust auf das Publikum überträgt. Dem Bandleader und Pianisten Herb Miller stand neben den genannten Bläsern die weitere Besetzung zur Seite: Peter "Kniri" Knaus (Posaune, Mundharmonika, Örgeli), Heinz Gysin (Banjo, Gitarre), RoIf Eichenberger (Bass, Tuba) sowie Daniel Hofmann (Schlagzeug)...

Eingespieltes Team mit tollem Sound
Herb Miller sorgte mit seien Kollegen in Olten sofort für eine ansteckend gute Stimmung und heizte mit bekannten Titeln wie "At the Jazz Band Ball", "Weary Blues" oder "Splanky" zünftig ein. Das Motto hiess auch diesmal "From New Orleans - Dixieland - Chicago to Swing, don't forget the Blues, everytime on Mainstream" Vier Jahrzehnte Jazzgeschichte wurden in Olten nachvollzogen, und daraus lässt sich leicht ableiten, wie vielseitig das Repertoire der Herb Miller Jazz Band ist und wie sehr das seit 25 Jahren eingespielte Team immer wieder mit eindrucksvollen Klangvarianten durch eine abwechslungsreiche Instrumentierung zu verblüffen versteht. Das zeigten einige raffinierte Neuarrangements von einschlägigen Melodien, welche die Band unlängst an einem Jazz-Workshop einstudiert hatte, darunter speziell die Nummer "Mama's gone, Goodbye", welche extra für Banjo und Tuba zugeschnitten war.

Im Andenken an Willy Kuhn
Im ersten Konzertteil gedachte die Band des unlängst verstorbenen Willy Kuhn, Mitorganisator von "Jazz im Aarhof". Sie ehrte ihn mit dem einfühlsam gespielten Stuck "Just a closer Walk with Thee". In den nachfolgenden Armstrong-Nummern "Cornet Chop Suey" und "Dippermouth Blues" konnte Markus Hächler seine Solokünste auf der Trompete zur Geltung bringen, während Ruedi von Arx den King of Swing, Benny Goodman, aufleben liess - mit "Air Mail Special" und, als Höhepunkt des zweiten Teils, mit der legendären Dixieland-Nummer "Stompin' at the Savoy", mit der Goodman im Januar 1938 in der für Klassik reservierten Carnegie Hall erstmals ein Jazzkonzert eröffnen durfte.

In Hochform präsentierte sich der Posaunist "Kniri". Er griff zwischendurch zum Örgeli und brillierte vorab auch mit seiner kleinen Mundharmonika, so in den Nummern "Get Happy" und "CaIdonia".
Mit ihrem gekonnten Jazz-Entertainment hat die Band das Jahr 2003 an der ersten Matinee von "Jazz im Aarhof" mit den so gerne gehörten alten Rhythmen in überaus attraktiver Weise eingeläutet. Am Ende war nur ein Wunsch zu hören: Auf baldiges Wiederhören und Wiedersehen ! (Heinz Lätt)






18. Oktober 2002

Ein Jazz-Konzert vom Feinsten

In bewährter Zusammenarbeit der Veranstalter Kultur am Pass, der Firma Nova Nordisk aus Küsnacht mit dem begabten und geübten Organisator Hans Benz und der durch ihn gegründeten Diabetesstiftung Alegra wurde das Abschlusskonzert am 17. Oktober organisiert. Hans Benz konnte für dieses Konzert die aus seinem Bekanntenkreis stammenden Musiker der Herb Miller-Jazz-Band aus Wohlen gewinnen. Damit war für ein Feuerwerk von hervorragenden und teils auch bekannten Arrangements aus den Richtungen Dixie, Swing und Blues gesorgt. Die sieben Voilblutmusiker, die unter der Leitung von Herb Miller seit Jahren schon gemeinsam spielen, haben fast alle anfänglich einen handwerklichen Beruf erlernt und sind diesem neben den vielen Auftritten als Jazzmusiker treu geblieben. Diese Band präsentiert sich als begeisternde Musikformation mit vielen Inspirationen, viel Freude, Humor und reiner Lebenslust. Das zweistündige Konzert im wunderschönen Saal des Hotels "Valbella Inn" stand unter dem Motto: "A Tribute to Louis Amstrong"…….

……. Die Musiker der Jazz-Band, jeder Einzelne ein exzellenter Solist auf seinem Instrument, boten die verschiedenen Kompositionen so hervorragend dar, dass die grosse Zuhörerschar begeistert und dankbar immer wieder mit anhaltendem Applaus dankte. Die verschiedenen Melodien purzelten immer wieder neu aus der Klarinette, der Trompete, der Posaune, dem Klavier und ganz fein und sauber auch aus der grossen Basstuba. Wieder ist es durch gute Zusammenarbeit und grosszügiger Unterstützung gelungen, in unserer Region einen hervorragenden Konzertabend als Abschluss der Sommerveranstaltungen zu organisieren……. (Armin Gredig).





3. Juni 2002

Schwungvolles Jazz-Vergnügen

Brugg. Die Herb Miller Jazzband spielte im Salzhaus

Mit viel Pep und Leidenschaft zelebrierten die Musiker ihr swingendes Hobby; innert Kürze übertrug sich der Jazzfunken aufs begeisterte Publikum.

Das vielseitige Programm der vir­tuosen Band konnte sich wahr­lich sehen lassen, und das Salz­haus verwandelte sich in ein Jazz-En­tertainment der Superlative. Mit ausge­wählten Jazznummern aus fast 40 Jah­ren Jazzgeschichte wussten die sympa­thischen Jazzfreaks New Orleans nach Brugg zu holen, und mit viel Begeiste­rung für den traditionellen Jazz gaben sie ihr musikalisches Können zum Bes­ten.

Die grösstenteils aus Wohlen stam­menden Bandmitglieder boten tolle Unterhaltung mit schmissiger Musik und zeichneten sich durch hohe Pro­fessionalität, natürliche Lebendigkeit und unbändige Spielfreude aus.

Eingespieltes Team
Bandleader und Pianist Herb Müller sorgte mit seinen Jazzfreunden für eine Bombenstimmung und heizte mit be­kannten Songs wie Gershwins "Lady be good», der "Bourbon Street Para­de», Beni Goodmans "Seven come ele­ven» oder einem der ältesten Titel die­ser Jazztradition, dem "Saint Louis Blues», zünftig ein. Mit Daniel Hof­mann am Schlagzeug, Rolf Eichenber­ger am Bass oder an der Tuba, Heinz Gysin am Banjo oder der Gitarre, Ruedi von Arx als vielseitigem Musikus an Klarinette, Saxofon oder Querflöte, dem Profimusiker Markus Hächler an der Trompete und dem eingefleischten Bluesman und Spassvogel der Band Pe­ter alias "Kniri" Knaus an Posaune, Mundharmonika oder Handörgeli gas­tierte im Salzhaus eine hervorragend aufeinander eingespielte Jazzband. Vor allem der Multiinstrumentalist "Kniri" begeisterte immer wieder mit witzigen Einlagen und überzeugte an der Posau­ne ebenso wie bei seiner anspruchsvol­len "Gartenschlauch-Nummer".

Ansteckender Sound
Ganz egal, ob bei rassigem Dixieland oder glänzendem Swing, die sieben Jazzmusiker spielten mit Freude und boten einen tollen Sound in stim­mungsvoller Atmosphäre. Die mitfie­bernden Konzertbesucherinnen und -besucher konnten sich manchmal kaum zurückhalten, rutschten auf ih­ren Stühlen hin und her und begleite­ten den Rhythmus der Musik mit Hän­deklatschen oder wippenden Fussspit­zen. Ohne Zweifel steckte dieser fröhli­che Dixieland mit seinen eingängigen Melodien jung und alt an. Kein Wunder also, dass die begeisterten Zuschauer die sieben Vollblutmusiker am Schluss kaum ziehen lassen wollten, und so folgten denn auch als krönender Ab­schluss zwei gepfefferte Zugaben, bei denen die Herb MillerJazz Band noch­mals so richtig zu überzeugen wusste. Die letzte Nummer "Choo Choo Ch­' Boogie" wurde mit viel Humor umge­setzt und lieferte einen weiteren Be­weis, dass die munteren Jazzmusiker auch komödiantisch so einiges drauf haben. (is)